Home Impressum

Hans-Jürgen Hübner:

Quellen und Editionen zur Geschichte Venedigs

Version 1.441 (15. August 2017)

Inhalt

Editionen

Die Dichte der mittelalterlichen venezianischen Überlieferung lässt sich nur mit der des Vatikans vergleichen. Vor allem ab etwa 1220, dann verstärkt ab 1280, setzen zudem die Protokolle der Ratsgremien ein, dazu kommen zahllose Regelwerke für die Korporationen1, die bedeutenden Industrien und die Finanzverwaltung. Ganz anders hingegen sieht es für die frühe Zeit aus. Wir verfügen nur etwa über vierzig Dokumente für das 5. bis 7. Jahrhundert, dazu etwa hundert weitere Dokumente bis zum Jahr 1000.1a Von größter Bedeutung ist zudem das Werk zur Langobardengeschichte des Paulus Diaconus aus dem späten 8. Jahrhundert. Erste archäologische Grabungen erfolgten erst ab 1961 (auf Torcello), und es dauerte beinahe 15 Jahre, bis ihre Ergebnisse Eingang in erste allgemeine Darstellungen fanden1c. Ansonsten wurden sie bis weit in die 1990er Jahre weitgehend ignoriert - was damit zusammenhängt, dass einerseits die Archäologen mit ihren Publikationen stark in Verzug sind, andererseits sie selbst ihre Funde nur selten in historische Kontexte einbinden. Darüber hinaus hatten die meisten Historiker Mühe, die fragmentarischen Funde in ihre Untersuchungen und Fragestellungen einzubinden oder lehnten sie rundheraus ab. Von archäologischer Seite gilt Ernesto Canal als Pionier. 1995 erschien mit Le Venezie sommerse: quarant’anni di archeologia lagunare eine Zusammenfassung von vier Jahrzehnten archäologischer Forschung.1g, Archeologia della laguna di Venezia 1960-2010 im Jahr 2013 bei Cierre Edizioni in Verona.

Ein weiterer Faktor behindert die historische Arbeit bis in die Gegenwart, wenn es auch deutliche Bemühungen gibt, dies zu ändern. Die Zahl der Quelleneditionen ist im Verhältnis zum Fundus des Staatsarchivs2, der Biblioteca Marciana und des Museo Civico Correr nämlich immer noch gering.

Zwar existieren etwa tausend Chroniken, doch unterscheiden sie sich meist nur geringfügig. Dies hängt damit zusammen, dass immer wieder von vier Autoren abgeschrieben wurde: Andrea Dandolo3, sein Fortsetzer Raffaino Caresini4, Nicolò Trevisan5 und Giangiacopo Caroldo.6 Dazu kamen als bedeutende Verfasser Martino da Canale7 und das Städtelob des Marino Sanudo.8 Eine besondere Rolle kommt dem Chronicon Altinate zu.8a Da Venedig die staatliche Geschichtsschreibung strikt kontrollierte und entsprechende Verfasser berief9, sind nicht-venezianische Schriften ein wichtiges Korrektiv.10 Das gleiche gilt für die Istorie veneziane aus der Feder des späteren Dogen Nicolò Contarini, die zwar von der staatlich kontrollierten Historiographhie in Auftrag gegeben worden waren, dann aber wegen eines zu freien Stils, vor allem aber wegen nicht für die Öffentlichkeit bestimmter Einzelheiten interner Auseinandersetzungen, nicht genehmigt wurden. Umso bedeutender ist sein inzwischen ediertes Werk für die heutige Geschichtsschreibung.10a

AdresseSteno
Außenadresse einer Urkunde des Dogen Michele Steno von 1402 an Messina: Egregiis et nobilibus viris, juratis et universitati nobilis civitatis Messane. Toledo, Palacio Tavera, Archivo General de la Fundación Casa Ducal de Medinaceli, Fondo Messina perg. 323

Für das Frühmittelalter stehen Diplomatarien zur Verfügung sowie die Editionen der Kaiserpacta und der zahlreichen Verträge mit den italienischen Städten.11 Von besonderer Bedeutung für die Urkundenüberlieferung sind die Editionen von Tafel und Thomas zur älteren Handels- und Staatsgeschichte der Republik Venedig.12 Hinzu kommen die von Roberto Cessi edierten Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille, 2 Bände., Padua 1940-1942.

Die ältesten überlieferten Protokolle entstanden im Kleinen Rat und stammen aus den Jahren 1223 bis 1229.13 Für die Zeit von 1232 bis 1299 bilden die gleichfalls von Roberto Cessi edierten Protokolle des Großen Rates eine Hauptquelle.14

Typisch für die Aufteilung vorhandener Gremien entsprechend enger gefasster Zuständigkeiten ist der Rat der Vierzig (die XL). Er entstand gegen 1220, stieg zu einem bedeutenden Gremium auf, verlor jedoch im Laufe des 14. Jahrhunderts seine politische Bedeutung und wurde zum Gerichtshof. Im 14. Jahrhundert entstand die XL Nuova für das Zivilrecht, die der alten XL das Strafrecht überließ. Gegen 1420 wurde diese nach neuen Kriterien der Kompetenzzuweisung abermals aufgeteilt, so dass man nun neben der Quarantia Criminal, auch von der Quarantia Civil Vecchia, bzw. Nuova sprach. Der älteste erhaltene Band enthält die Beschlüsse von 1342/1347. Die Vorgängerbände sind verschollen, die erhaltenen in schlechtem Zustand. Antonino Lombardo erarbeitete die dreibändige Edition, die die Zeit von 1342-1368 umfasst.15

Serenissima valcamonica
Protokoll zweier Senatsbeschlüsse, 15. Jahrhundert

Besonders wichtig für das 14. und 15. Jahrhundert sind die Sammlungen des Senats, insbesondere Misti, Secreta und Sindicati. Die Misti setzen sich aus 60 Bänden für die Jahre 1293 bis 1440 zusammen, allerdings sind die ersten 14 verschollen. Die Bände 1-14 umfassen (fast) nur die Rubriken von 4.267 Beschlüssen16, die unedierten Bände 15 bis 60 umfassen über 7.000 Blätter. Die Secreta setzen regelmäßig ab dem Jahr 1401 ein und umfassen 135 Bände mit 10 Registerbänden. Aus dem 14. Jahrhundert sind nur vier weitere von ursprünglich 19 Bänden erhalten (Libri secretorum collegii rogatorum 1345-50, 1376-78, 1388-97), so dass insgesamt 139 Bände für die Zeit von 1401 bis 1630 vorliegen. Sie stellten das Register dar, in dem sich Magistrate und Archivare bedienen konnten. Bei den Sindicati handelt es sich ausschließlich um Anweisungen an Magistrate oder Gesandte von seiten des Senats (s. Venezianische Diplomatie). Insbesondere die Register für die Jahre 1329-1332 sind von großer Bedeutung, da für diese Zeit nur die Rubriken der Misti vorliegen. Weitere Editionen sind in Vorbereitung.16a

Für das 14. Jahrhundert liegen als Editionen das Notatorio del Collegio (1327-1383), die Secreta Collegii, der Liber secretorum Collegii Bd. I (1363-66) und (1408-13), schließlich die von Predelli edierten Regesten der Beschlüsse des Collegio, des Großen Rates und des Senates (Regesti dei Commemoriali) vor.16b

Auch der Rat der Zehn hinterließ Aufzeichnungen, von denen Ferruccio Zago inzwischen 5 Bände veröffentlichen konnte.17

Der wichtigste Fundus für die Kolonialgeschichte sind die Beschlüsse des Duca di Candia, des Herrn Kretas.18 Eine Beschwerdesammlung zur Piraterie in der Ägäis ist bereits von Tafel und Thomas veröffentlicht worden. Sie beleuchtet die Verhältnisse zwischen 1268 und 1278.19

Die zahlreichen Inschriften Venedigs sind von Emmanuele Antonio Cicogna ediert worden20, der neben zahlreichen kleineren Werken auch den Bericht über die Eroberung Negropontes durch die Osmanen herausgab.20a

Erst ab dem 15. Jahrhundert setzt die Überlieferung der Diarien ein. Besonders wichtig sind die des Girolamo Priuli21 und die Marin Sanudos des Jüngeren.22

Für die Wirtschaftsgeschichte sind die Kaufmannsbriefe und -bücher von größter Bedeutung, wie die Briefe des Pignol Zucchello23 oder die (unedierten) Briefe der Bembo für das späte 15. Jahrhundert, sowie die Pratiche della mercatura (Kaufmannshandbücher) von Giovanni da Uzzano24, Benvenuto Stracca25 und v. a. Francesco Balducci Pegolotti.26 Das gilt auch für den berühmten Zibaldone da Canal27 und den Tariffa de pesi e mesure des Bartholomeo di Pasi.28 Zwar ediert aber kaum erschlossen sind die Rechnungsbücher des Giacomo Badoer, die die Jahre 1436 bis 1439 umfassen.

Für die Geschichte der Zünfte und des Handwerks sind die zahlreichen Statuten (mariegole) von Bedeutung. Sie sind partiell ediert, doch oftmals schwer aufzufinden.28a Im Spätmittelalter setzen die Aufzeichnungen der großen, behörden- und staatsbankartigen Institutionen ein, wie der Salz- (Provveditori al Sal) und der Getreidekammer (Provveditori alle Biave), die nicht ediert sind.29

Riesige Quelleneditionen wurden hingegen, vor allem im 19. Jahrhundert, unter räumlichen Aspekten zusammengestellt. Dazu zählen die Editionen zu Albanien,30 die Belgrader Acta, die Serbien betreffen,31 das Gegenstück aus dem kroatischen Zagreb32, dann für den Friaul33, Istrien34, Ferrara35, für die Levante und die Romania36 oder zu Kreta37, aber auch zu England.37a

Weniger nach räumlichen, als nach finanzgeschichtlichen Kriterien wurden die Documenti finanziari zusammengestellt.38

Karten und Stadtpläne wurden schon früh zu einer präzisen Quelle, wie der Plan des Iacopo de Barbari von 1500 beweist, dessen Druckstöcke sich in der Biblioteca Marciana befinden.

Da Venedig praktisch im gesamten europäischen, nordafrikanischen und vorderasiatischen Raum präsent war, bieten die entsprechenden Quelleneditionen der großen Zentralarchive bedeutende Stücke zur Geschichte der Außenpolitik und Diplomatie, aber auch zur Handels- und Wirtschaftsgeschichte. Dies gilt etwa für die Kaiserurkunden des oströmischen Reiches.38a

Das venezianische Staatsarchiv ist dazu übergegangen, für die Forschung bedeutende Bestände über das Internet zur Verfügung zu stellen.39 Auch entstanden gewaltige Projekte, wie The Rulers of Venice, 1332-1524, in dem sich inzwischen 70.000 Datensätze von Amtsinhabern auf der Basis des Segretario alle Voci (1340-1524), sowie der Beschlüsse des Großen Rates, des Senates und des Rates der Zehn finden - ein enormer Gewinn für die Prosopographie Venedigs.

Archive und Bibliotheken

Die für die venezianische Geschichte bedeutenden Archivalien sind auf zahlreiche Institutionen verteilt, unter denen das Staatsarchiv herausragt. Einen ersten Zugang kann die folgende Liste bieten:

Datenbanken

Digitale Einzelpublikationen

Literatur und externe Links

Anmerkungen

  1. 1 ↑ Giovanni Monticolo, Ernesto Besta (Hg.): I capitolari delle arti Veneziane, Rom 1905-1914.
  2. 1a ↑ Gherardo Ortalli: Il problema storico delle origini di Venezia, in: Le origini di Venezia: Problemi, experienze, proposte. Symposium italo-polacco, Venedig, 28.-29. Februar 1980, Venedig 1981, 85-99.
  3. 1b ↑ Pauli Historia Langobardorum.
  4. 1c ↑ Zu nennen ist hier vor allem Wladimiro Dorigo: Venezia origini. Ipotesi e ricerche sulla formazione della città, Mailand 1983.
  5. 1g ↑ Ernesto Canal: Le Venezie sommerse: quarant'anni di archeologia lagunare, in: La Laguna di Venezia, hrsg. von Giovanni Caniato, Eugenio Turri, Michele Zanetti, Verona 1995, S. 193-225.. Vgl. Annalisa Lizza: Storia dell'archeologia lagunare di Venezia. Da Giovanni Casoni a Ernesto Canal, Tesi di Laurea, Università di Ca' Foscari, Venedig 1997.
  6. 2 ↑ Immer noch grundlegend ist hier Andrea Da Mosto: L'archivio di stato di Venezia. Indice generale, storico, descrittivo ed annalitico, zumal die beiden Bände online verfügbar sind.
  7. 3 ↑ Andreae Danduli Ducis Venetiarum Chronica per extensum descripta aa. 46-1280, Hg. Ester Pastorello (= Rerum Italicarum Scriptores XII,1), Nicola Zanichelli, Bologna 1938.
  8. 4 ↑ Raphayni [Raphainus] de Caresinis Cancellarii Venetiarum Chronica aa. 1343-1388, Hg. Ester Pastorello, Bologna: Zanichelli 1922 bzw. Chronicon Raphayni Caresini Cancellarii Veneti, continuatio Chronicorum Andreae Danduli, in: Rerum Italicarum Scriptores, Bd. 12
  9. 5 ↑ Nicolò Trevisan, Cronaca veneta dalle origini al 1585 (Biblioteca Nazionale Marciana: It. VII, cod. 519 = 8438).
  10. 6 ↑ Historia di Venetia di [Giangiacopo] Caroldo, Italienisches Manuskript 320 der Bibliothèque nationale de Paris, in The Caroldo Codex, bilingual edition, 7 Bde, Padua: Archivio del Litorale Adriatico, Hg. einer englischen Übersetzung von Şerban Marin und John Melville-Jones, für 2009 geplant.
  11. 7 ↑ Martino da Canale, Les Histoires de Venise. Cronaca veneziana in lingua francese dalle origini al 1275, Hg. Alberto Limentani, Florenz: Olschki 1972 (ältere Edition von 1845: La Cronique des Veniciens de Maistre Martin da Canal, S. 268ff. (Google Books).
  12. 8 ↑ Vor allem De origine, situ et magistratibus urbis venetae, ovvero La città di Venezia (1493-1530), Hg. Angela Caracciolo Aricò, Mailand 1980 aber auch Le vite dei Dogi (1474-1494), Hg. Angela Caracciolo Aricò, Bd. 1, Padua 1989, ältere Editionen von Giovanni Monticolo (= Rerum Italicarum Scriptores Bd. 22) und Muratori.
  13. 8a ↑ La Cronaca Veneta detta Altinate di autore anonimo in latino, Florenz 1845 ( Google Books)
  14. 9 ↑ Sie wurden gegen Ende der Republik ediert: Istorici delle cose veneziane i quali hanno scritto per publico decreto, 10 Bände Venedig 1718-1722, Bd. 1: Marcantonio Sabellico, Rerum Venetarum ad 1486 libri 33 (Google Books), Bd. 2: Pietro Bembo, Rerum Venetarum historiae libri XII, Bd. 3 und 4: Paolo Paruta, Storia Vinitiana, Bd. 5. und 6: Andrea Morosini, Historia Veneta, Bd. 7 und 8: Gianbattista Nani, Historia Veneta, Bd. 9: Piero Garzoni, Historia della republica di Venezia, Bd. 10: Michele Foscarini, Historia Veneziana.
  15. 10 ↑ So etwa die Venedig feindliche Salimbene fratris chronica, Monumenta Germaniae Historica, Scriptores 32, Hg. Oswald Holder-Egger, Hannover 1905-13 (in den Geschichtsschreiber der deutschen Vorzeit, hgg. v. Alfred Doren, Leipzig 1914) und Salimbene de Adam. Cronica. Nuova edizione critica a cura di G. Scalia (Scrittori d'Italia 232f.), 2 Bde, Bari 1966.
  16. 10a ↑ Vgl. Tiziano Zanato: Per l'edizione critica delle Istorie veneziane di Nicolò Contarini, in: Studi Veneziani, ns. 4 (1980) 129-198.
  17. 11 ↑ So finden sich Verträge mit Ferrara (Bernardino Ghetti (Hg.): I patti tra Venezia e Ferrara dal 1191 al 1313, Rom 1906), den Städten der Marken (Gino Luzzatto: I più antichi trattati tra Venezia e le Città Marchigiane. 1145-1345, in: Nuovo Archivio Veneto, serie 2a, Bd. XI,1, Venedig 1906), Ravenna (Pietro Desiderio Pasolini dall'Onda (Hg.): Documenti riguardanti antiche relazioni fra Venezia e Ravenna, Imola 1881), Padua (Melchiore Roberti: I trattati fra Venezia e Padova anteriori al dominio ezzeliniano, in: Nuovo Archivio Veneto Bd. XVI, Venedig 1908), Brescia (Luca Sandini (Hg.): I patti con Brescia, 1252-1339, Venedig 1991) und Aleppo [Marco Pozza (Hg.): I trattati con Aleppo 1207-1254, Venedig 1990].
  18. 12 ↑ Gottlieb Lukas Friedrich Tafel, Georg Martin Thomas (Hg.): Urkunden zur älteren Handels- und Staatsgeschichte der Republik Venedig, Wien 1856, in: Fontes Rerum Austriacarum (Historische Commission der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien) Abt. II. Diplomataria et Acta, 3 Bde, Wien 1856f. (I. Theil,(II. Theil (1205-1255) bei Google Books, III. Theil nicht eingelesen). Vgl. Cambridge Library Collection, 2012.
  19. 13 ↑ Roberto Cessi (Hg.): Liber Plegiorum & Acta Consilii Sapientum, in: Deliberazioni del Maggior Consiglio di Venezia, Bd. 1, Bologna 1950 (online).
  20. 14 ↑ Roberto Cessi (Hg.): Deliberazioni del maggior consiglio di Venezia, Bd. 2 und 3, Bologna 1931-1934.
  21. 15 ↑ Antonino Lombardo (Hg.): Le deliberazioni del Consiglio dei XL della Repubblica di Venezia, Bd. 1 (1342-1344), Venedig 1957, Bd. 2 (1347-1350), Venedig 1958, Bd. 3 (1353-1368), Venedig 1967.
  22. 16 ↑ Roberto Cessi/Pietro Sambin (Hg.): Le deliberazioni del Consiglio dei Rogati (Senato). Serie „Mixtorum“, Bd. 1: Libri I-XIV, Venedig 1960, Bd. 2: hg. v. Roberto Cessi/Mario Brunetti, Venedig 1961.
  23. 16a ↑ So etwa von Andrea Mozzato: Venezia - Senato. Deliberazioni miste. Registro XXXIII (1368-1372), Istituto Veneto di Lettere, Scienze ed Arti, Venedig 2010.
  24. 16b ↑Riccardo Predelli (Hg.): I libri commemoriali della Republica di Venezia“. Regesti , 8 Bde (= Monumenti storici della Deputazione Veneta di Storia patria, Bde 1, 3, 7, 8, 10, 11, 13, 17), Venedig 1876-1914. (Google Books, Bd. 5, bis März 1496)
  25. 17 ↑ Ferruccio Zago: Consiglio dei Dieci. Deliberazioni Miste. Registri I-II (1310-1324) und III-IV (1325-1348), Registro V (1348-1363), Venedig 1962, 1968 und 1993.
  26. 18 ↑ Paola Ratti Vidulich: Duca di Candia, Bandi 1313-1329, Venedig 1965.
  27. 19 ↑ Gottlieb Lukas Friedrich Tafel/Georg Martin Thomas (Hg.): Urkunden zur älteren Handels- und Staatsgeschichte der Republik Venedig; Wien 1856; Band III, n. CCCLXX, 159-281, März 1278.
  28. 20 ↑ Emmanuele Antonio Cicogna: Delle iscrizioni veneziane, Bd. 1-6, Venedig 1824-1853, Nachdruck Bologna 1970. (Google Books, Bd. 1, 1824, Bd. 2, 1827, Bd. 3, 1830, Bd. 4, 1834, Bd. 5, 1842, Bd. 6, 1853)
  29. 20 ↑ Giacomo Rizzardo: La presa di Negroponte fatta dai Turchi ai Veneziani nel 1470, hgg. von Emmanuele Antonio Cicogna, Venedig: Giambattista Merlo, 1844 (Google Books).
  30. 21 ↑ Die erhaltenen Diarien setzen erst im 15. Jahrhundert ein. Von einiger Bedeutung sind dabei diejenigen des Girolamo Priuli für die Jahre 1494 bis 1512. Priuli war Patrizier, Senator, Kapitän, Kaufmann und Bankier. Geboren 1476, lebte er von 1493-98 in London, wurde im Oktober 1498 Mitglied im Großen Rat und gründete am 20. Januar 1507 eine eigene Bank, die aber 1513 zusammenbrach. Gestorben ist er am 6. Juli 1547. Er verfasste sieben Diarienbände, deren dritter verschollen ist. Bd. 1 befindet sich in der Biblioteca Marciana, die übrigen im Museo Civico Correr (April 1494 bis Juli 1512, Lücke von 1507-08).
  31. 22 ↑ Sie reichen von Januar 1496 bis September 1533. 1531 erhielt nicht er, sondern Pietro Bembo den Staatsauftrag zur Abfassung einer Geschichte Venedigs (Geschichtsschreiber der Stadt wurden ausdrücklich ernannt). Seine Diarien wurden vom Rat der Zehn unter Verschluss genommen und waren bis zur Auffindung im Jahr 1784 verschollen.
  32. 23 ↑ Raimondo Morozzo della Rocca (Hg.): Lettere di mercanti a Pignol Zucchello (1336-1350), Venedig 1957.
  33. 24 ↑ Dazu Karl Weissen: Giovanni da Uzzano, in: Kaufmannsbücher und Handelspraktiken vom Spätmittelalter bis zum beginnenden 20. Jahrhundert, Hg. Markus A. Denzel, S. 68-74.
  34. 25 ↑ Benvenuto Stracca: Tractatus de mercatura seu mercatore, Lyon: Sebastianus de Honoratis 1558, Venedig 1575.
  35. 26 ↑ Allan Evans (Hg.): Francesco Balducci Pegolotti: La pratica della mercatura, Cambridge Mass. 1936.
  36. 27 ↑ Alfredo Stussi: Zibaldone da Canal. Manoscritto mercantile del secolo XIV, Venedig 1967.
  37. 28 ↑ Bartholomeo di Pasi da Venezia: Tariffa de pesi e mesure correspondenti dal levante al ponente da una terra a l'altra: e a tutte le parte del mondo: con la noticia delle robe che se trageno da una paese per laltro. Novamente con diligentia ristampata, Venedig 1521.
  38. 28a ↑ La Mariegola dell'Arte della Lana di Venezia 1244 - 1595, hgg. v. Andrea Mozzatto bzw. dem Comitato per la pubblicazione delle Fonti relative alla Storia di Venezia”, 2 Bände + CD-Rom, Venedig 2003. Es umfasst 808 S.
  39. 29 ↑ Die frühen Wirtschaftsdokumente sammelten und publizierten Raimondo Morozzo della Rocca und Antonino Lombardo (Hg.): Documenti del commercio veneziano nei secoli XI-XIII, 2 Bände, Turin 1940 und dies. (Hg.): Nuovi documenti del commercio veneziano nei secoli XI-XIII, Turin 1953.
  40. 30 ↑ Acta Albaniae Veneta saeculorum 14 e 15, 24 Bände, München 1967.
  41. 31 ↑ Ioh. Schafàrik (Hg.): Acta Archivii Veneti spectantia ad historiam Serborum et reliquorum slavorum meridionalium (a. 1225-1488), Belgrad 1862.
  42. 32 ↑ Simeon Ljubic: Monumenta Archivii Veneti spectania ad historiam slavorum meridionalium, 10 Bände, Zagreb 1868-1869.
  43. 33 ↑ Giuseppe Bianchi (Hg.): Documenta Historiae Foroiuliensis saeculi XIII ab anno 1200 ad 1299 summatim regesta, Wien 1861.
  44. 34 ↑ Pietro Kandler (Hg.), Codice diplomatico Istriano, 3 Bände, Triest 1846ff. oder auch Joseph Chmel: Urkunden zur Geschiche von Österreich, Steiermark, Kärnten, Krain, Görz, Triest, Istrien, Tirol. Aus den Jahren 1246-1300, Wien 1849 (s. Google Books).
  45. 35 ↑ A. S. Minotto: Documenta ad Ferrariam, Rhodigium, Policinium ac Marchiones Estenses spectantia, 2 Bände, Venedig 1873f.
  46. 36 ↑ Georg Martin Thomas: Diplomatarium Veneto-Levantinum sive Acta et Diplomata Res Venetas Graecas atque Levantis illustrantia, 2 Bände, Venedig 1880/99, Bd. 1: 1300-1350, Bd. 2: 1351-1454, Nachdruck New York 1966, besonders aber die Regestenwerke Délibérations des assemblées (Bd. 1 sowie Bd. 2) und du Sénat de Venise concernant la Romanie von Freddy Thiriet.
  47. 37 ↑ Hippolyte Noiret: Documents inédits pour servir à l'histoire de la domination vénitienne en Crète de 1380 à 1485, Paris 1892.
  48. 37a ↑Rawdon Brown (Hg.): Calendar of state papers and manuscripts relating, to English affairs, existing in the archives and collections of Venice and in other libraries of northern Italy, 4 Bde, London: H. M. Stationery office, 1864-1871. (Bd. 1: 1202-1509, Bd. 2: 1509-1519, Bd. 3: 1520-1526, Bd. 4: 1527-1533). (Google Books, Bd. 4: 1527-1533)
  49. 38 ↑ Enrico Besta (Hg.): Bilanci generali della Repubblica di Venezia, Venedig 1912, Roberto Cessi (Hg.): La regolazione delle entrate e delle spese (sec. XIII-XIV), Padua 1925, von ihm auch Problemi monetari veneziani (fino a tutto il secolo XIV), Padua 1937, schließlich Gino Luzzatto: I Prestiti della Repubblica di Venezia (sec. XIII-XV), Padua 1929.
  50. 38a ↑ Peter Wirth: Regesten der Kaiserurkunden des oströmischen Reiches von 565-1453, Teil 1, 2. Halbband Gerstenberg 1976 (Google Books, 3. Teil, 2. Aufl., München: Beck 1977, bearbeitet von Franz Dölger, bei Google Books).
  51. 39 ↑ Serie riprodotte.

Für die Abbildungen gilt:

Kopieren, Verbreiten oder Modifizieren ist unter den Bedingungen der GNU Free Documentation License, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, erlaubt. Eine Kopie des Lizenztextes ist unter dem Titel GNU Free Documentation License enthalten.

Der Text findet sich hier.